Umzug und andere Dinge

Wieder mal steht ein Ortswechsel bevor. Aber der hoffentlich letzte.

Ich hab zuletzt einmal nachgezählt und festgestellt, das ich mit Family schon 6 mal und ich allein schon 5 mal umgezogen bin. Das reicht denke ich mal ;) Wen es interessiert: Angefangen hats einmal in Wiggensbach im Allgäu – von dort aus gings nach Seibothen (das Haus steht mittlerweile nicht mehr, bzw wurde neu draufgebaut), dann nach Raiggers (ein Mini-Kaff bei Kraftisried) wo’s echt schön war, (und sich eine tolle Freundschaft die bis heute besteht, entwickelt hat – Gruß nach Lahr an dieser Stelle!).  Dann kamen ca. 6 Jahre Stoffelberg bei Niedersonthofen – auch ne tolle Zeit, da ich viele viele Leute kennengelernt hab und ne Menge Spaß hatte. Langweilig wars da eigentlich nie. Letzten Endes sind wir dann in Waltenhofen noch 2 mal umgezogen und ich selbst dann irgendwann nach Kempten bzw.  über Heiligkreuz dann nach Lauben.

So, und dann kam so einiges ganz anders als erwartet oder gedacht: Eig. wegen einem Kerl nach Lauben gezogen, vom Mitbewohner dann sitzen gelassen und zwischendurch dann ENDLICH mal Nägel mit Köpfen gemacht mit Marcel. Man bedenke, dass sich Marcel und ich eig. mit ca. 16 Jahren kennengelernt haben, damals übers Internet ( und NEIN das waren damals noch nicht irgendwelche Love-Chats oder so!! Sondern unkomplizierte kleine Chatfenster und fertig!). Dann mit, ich glaub 19 zum ersten Mal getroffen nur um sich dann wieder ewig nicht zu sehen…

So plätscherte das ganze dann vor sich hin… bis 2008. Als meine Freundinnen mittlerweile so genervt waren, das ich mich endlich dazu durchringen konnte, eine SMS zu schreiben um mit meinem jetzigen Göttergatten mal Klartext zu reden… *schmunzel* was dann knappe 2 Monate später dann auch endlich passiert ist. Mir war da dann auch schon klar, das Marcel nach Österreich gehen will um das Haus seiner Eltern fertig zu stellen. Da ich mit meiner Ausbildung dann auch soweit war, war eig. schnell klar, das wir keine Beziehung auf Zeit führen wollen, sondern ich dann mit Marcel mitgehen werde.

Der Umzug hierher war kräftezehrend und nervenaufreibend (remember the “ARGE”… -.- ) und auch die Aussicht, den ersten Monat alleine zu verbringen (Marcel hatte sein Studium verlängert) waren nicht so rosig. Davor gabs dann auch noch ein paar stressige Hauruck-Aktionen zu Vorstellungsgesprächen und Schnuppertagen bei assista Soziale Dienste GmbH, wo ich seit Oktober 2009 arbeite.

Die Wohnsituation bei den Schwiegereltern sollte ursprünglich eig. nur vorübergehend sein ( ein 28 qm Zimmer), da der Nachbar des einen Hausdrittels verkaufen wollte und Marcel und ich daran interessiert waren. Nach einigen Gesprächen und Informationssammlungen stellte sich jedoch heraus, das dieser hoch verschuldet war und es somit zu keinem Kaufvertrag kommen würde. Das stellte unsere Pläne erstmal vor eine Wand. Die Situation mit Marcel’s Eltern gestaltet sich auch zunehmend schwierig – ein klassischer Generationenkonflikt. Es dauerte eine ganze Weile, bis Marcel und ich wieder unsere Fühler ausstreckten und uns nach einer Alternative umsahen.  Dabei war schnell klar, das wir etwas eigenes und keine weitere “Zwischenlösung” mehr haben wollten. Somit begann unsere Suche nach einem Haus.

Was uns schlussendlich zu unserem jetzigen “Traumhaus” geführt hat. Es hat zwar eine Weile gedauert, war auch wieder etwas nervenaufreibend aber hat dann doch zum Erfolg geführt. Jetzt zählen wir die Tage bis wir in unsere eigenen vier Wände ziehen können, uns einrichten, und dieses Jahr unser erstes EIGENES Weihnachten verbringen werden.

Auf dem Weg dahin ging leider so manches kaputt. Manches davon auch so sehr, dass es nichts mehr zu kitten gibt. Das tut weh, weil man von Menschen enttäuscht wurde, auf eine Art wie man es nicht erwartet hätte. Oder auch Enttäuschungen die schon etwas länger zurück liegen, für die es bis heute kein Wort der Entschuldigung gab, was ich auch schade finde – aber da liegt es nicht an mir den ersten Schritt zu tun…

Und wiederum hat sich eine Sache wie von selbst wieder etwas eingerenkt, worüber ich mich sehr freue. Der alte Spruch “Wenn eine Tür zugeht, geht eine andere auf” bewahrheitet sich immer mal wieder :)

Und wenn ihr bis hierher mit lesen durchgehalten habt, würd ich mich über ein paar Kommentar freuen ^^

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